Ankerwache für die Motoryacht

Die Ankerwache schlägt Alarm, bevor der Anker durchrutscht. Gemessen wird über das Telefon-GPS; zusätzliche Hardware ist nicht nötig. Die Wache ist ab der Stufe Pro freigeschaltet.

Was die Wache auf welchem Gerät kann

Auf dem iPhone misst die Wache nur, solange die App im Vordergrund läuft und der Bildschirm wach bleibt. Das iOS-Bündel trägt keinen Hintergrundmodus für Standort — er ist bewusst entfernt, und was in der Datei davon noch zu lesen ist, steht in Kommentaren und wirkt nicht.

Das Bildschirmschloss, das den Bildschirm wach hält, wird nur angefordert, solange die Seite sichtbar ist. In der Web-Ansicht auf dem iPhone gibt es diese Schnittstelle überhaupt nicht; dort sagt die App, dass sie nicht unterstützt wird, statt es zu behaupten.

Auf Android ist es anders: dort läuft ein echter Vordergrunddienst mit Standortauftrag, angemeldet im Bündel und als eigene Klasse umgesetzt. Diese Trennung zwischen den beiden Geräten wird hier genannt und nicht verwischt.

Der Radius, und was ihn wirklich kleiner macht

Vier Knöpfe geben fünfundzwanzig, fünfzig, fünfundsiebzig und hundert Meter vor. Jede Zahl von fünf bis dreihundert Metern lässt sich frei eintippen.

Überschreitet der gemessene Abstand den Radius, nennt die App beide richtigen Antworten: den Radius erhöhen, oder Kette einholen. Kette einholen verkleinert den Kreis wirklich; den Radius zu erhöhen macht nur die Warnung leiser. Die App empfiehlt keine der beiden — die Wahl hängt vom Platz in der Bucht, von den Nachbarn und vom erwarteten Wind ab, und davon weiß die App nichts.

Warum das ein Unterschied ist

Ein Alarm bei wachsendem Abstand ist von außen nicht von einem Vertreiben zu unterscheiden. Die Zahlen allein trennen es nicht; nur die gesteckte Kette tut es. Deshalb rechnet die Wache das Kettenverhältnis mit und zeigt es vorher und nachher.