Wie die Fälligkeit gerechnet wird
Ein Intervall wird in Motorstunden oder in Monaten geführt. Die nächste Fälligkeit in Stunden ist der letzte durchgeführte Stand plus die Intervalllänge; die nächste Fälligkeit im Kalender ist das letzte Datum plus die Monate.
Vorgewarnt wird voreingestellt zwanzig Betriebsstunden beziehungsweise dreißig Tage vorher. Beide Werte lassen sich je Intervall ändern — die Voreinstellung ist eine Vorgabe, keine Grenze.
Drei Statuswerte, und eine Angabe daneben
Der Status eines Intervalls ist dreiwertig: in Ordnung, Vorwarnung oder überfällig. Ein vierter Wert gibt es nicht, und die Datenbank nimmt keinen an.
Fehlt ein Wartungsnachweis, dann ist das Intervall nicht bewertbar — und das wird als eigene Angabe daneben gezeigt, nicht als in Ordnung. Wo eine Zahl fehlt, steht ein Gedankenstrich und nicht eine Null: „noch 0 Stunden" wäre die Behauptung „jetzt fällig", und die hat niemand gemacht.
Welche Stufe was öffnet
Die Wartung ist ab der Stufe Skipper freigeschaltet, ebenso die Servicehistorie und das Kraftstoffbuch. Die Betriebskostenauswertung je Boot und Jahr gehört zur Stufe Ultimate.
Die Betriebsstunden, aus denen gerechnet wird, stehen an einer Stelle. Die Oberfläche rechnet sie nicht nach, sondern liest sie — eine zweite Rechnung wäre die zweite Wahrheit und würde als erste veralten.
Ein Status sagt, wie es steht. „Bewertbar" sagt, ob man es überhaupt sagen kann. Das sind zwei Fragen, und sie stehen in zwei Feldern — ein Status, der „ich konnte nicht prüfen" wie „geprüft und in Ordnung" aussehen lässt, ist an einer Motoryacht kein Schönheitsfehler.
Ein Intervall kann beide Wege gleichzeitig tragen, Stunden und Monate; die beiden Angaben stehen getrennt. Fehlt für den Stundenweg der Zählerstand des Motors, dann wird das eigens gemeldet, statt den Kalenderweg als Antwort auf eine andere Frage auszugeben.